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von Gastautorin Annika
Manchmal ist es wirklich schöner, ein Buch mit ins Bett zu nehmen, als einen Mann, oder? Es kratzt nicht mit den Zehennägeln an meinen Waden, es patscht nicht mit eiskalter Hand auf meinen Bauch – aber vor allem, und das Beste: es schnarcht nicht. Ich ahnte schon, dass ich mit meiner Ansicht nicht alleine bin, aber kürzlich habe ich entdeckt, dass die Frau aller Frauen, Traumweib und Sextraum aller Männer, Marylin Monroe, oft in ihrem kurzen Leben genauso dachte.
Als Männerfresserin und Sexsymbol ist sie bekannt, deren Leben angefüllt war mit Affären, mit Fotografen, Schriftstellern, Sportlern, bis hin zum Präsidentenbruder und zum Präsidenten selbst. Als erste echte Technikolor-Ikone des Hollywoodzeitalters, die immer ein Stückchen mehr aus sich herausholte, als der eigentlich schwache Körper leisten konnte.
Das klischeehafte öffentliche Bild wurde erst kürzlich ein wenig korrigiert,
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‘Fragen an den Date Doktor’. Heute: Frank (36) aus Stuttgart. [Abdruck mit der Erlaubnis der Briefschreiber/innen – die Namen der Fragesteller wurden im Text verändert.]
Frank: Nach einer gewissen Zeit gehen meine Beziehungen immer in die Brüche … Ich weiß nicht, was ich falsch mache. Ich bemühe mich, der perfekte Partner zu sein, lese meiner Freundin jeden Wunsch von den Augen ab, und mach ihr eine schöne Zeit. Oft stelle ich meine eigenen Pläne zurück, wenn ich das Gefühl habe, ich sollte was für sie tun. […] Meine Zeit verbringe ich am liebsten sowieso mit ihr, sie ist einfach meine Traumfrau und meine Nummer eins. […] Jede Minute, die ich nicht bei ihr bin, kommt mir verloren vor. Beruflich war ich früher oft viel unterwegs, auch im Ausland, und habe es genossen. Jetzt wünsche ich mich so schnell wie möglich zurück …
Armin: Lieber Frank, Sie geben sich alle Antworten schon selber,
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von Gastautorin Annika
Ich liebe die Wissenschaften, und insbesondere die Psychologie und Pärchenforschung, weil sie es immer wieder schafft, Banalitäten zu ‘beweisen’, die die geliebten Boulevard-Blätter uns dann als sensationelle Erkenntnisse verkaufen. Neueste Sensation: Männer stehen auf die Farbe rot!
Forscherin Niesta Kayser von der Uni Rochester in New York führte zusammen mit ihren Kollegen bereits letztes Jahr die Studie durch. Dabei brachte sie Männer beim ‘Erstkonstakt’ mit rot gekleideten und dunkel gekleideten Frauen zusammen, und verglich die Reaktionen.
Ergebnis: Was Stiere wild macht, bringt auch Männer auf Touren, jubelt die Bild-Zeitung.
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von Gastautorin Annika
Vor einigen Jahren fielen sie mir zum ersten Mal auf: Einsame Vorhängeschlösser, die verloren an den schmiedeeisernen Gittern über Isarbrücken hingen. Inzwischen sind es mehr geworden, hängen zum Teil dicht an dicht. Es sind Liebesschlösser. Woher kommt der Brauch?
Populär gemacht wurde das schöne Ritual durch den italienischen Kult-Roman Ho voglia di te („Ich steh auf Dich“) von Federico Moccia, und erst recht durch die spätere Verfilmung im Jahr 2007. In der ‘Schlüsselszene’ – im wahrsten Sinn des Wortes – verschließen zwei heiß Verliebte ihr ‘Luccetti dell’Amore’ (Liebesschloss) an der zentralen Brückenlaterne der Ponte Milvio, einer Brücke in Rom, schwören sich ewige Liebe und Treue und werfen den Schlüssel in den Tiber.
Erfunden haben die Sache, so meint Wikipedia, aber keine Verliebten, sondern Absolventen der Sanitätsakademie San Giorgio in Florenz.
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von Gastautorin Annika
Dass das Jahresende naht, merkt man nicht nur daran, dass in den Supermärkten verstärkt Schokoladen-Nikoläuse herumlungern und auf Käufer warten, sondern auch an der Kalender-Flut, die allüberall über uns hereinbricht: In der Bankfiliale, beim Autohändler, manchmal sogar beim Bäcker – fast jeder hat ein kleines Kalenderchen für die Kunden vorbereitet. Dabei reicht die Anmutung von funktional-nüchtern bis frivol. Einen dieser Kalender hat jetzt auch wieder der Schokoladen- und Lebkuchenhersteller Lambertz auf den Markt gebracht, und ganz besonders freuen dürfte sich darüber Oliver Pocher.
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Wenn man heute junge Leute fragt, wer Oswalt Kolle war, können die meisten mit diesem Namen nichts anfangen. Aufgeklärt wird heute durch die neueste iPod-App, durch Internet-Seiten, sexistische Rapper-Texte und den Schulhof … Diejenigen, die sich noch an Kolle erinnern, assoziieren mit ihm etwas altbackene, manchmal moralinsaure schwarz-weiß Aufklärungsfilme, in denen ein seriöser Sprecher aus dem Off den Sex und die Liebe erklärt. Heute mag das so scheinen, für diejenigen, die sich noch nie richtig mit dem Thema beschäftigt haben. In Wirklichkeit war es ganz anders.

Oswalt Kolle war ein radikaler Aufklärer, ein Freigeist und Freidenker, wie es nur ganz wenige gab. und ein großer Mann bis zu seinem Lebensende. Die Spießer, die Muffigen, die Moralinsauren, das waren die anderen: die Unterdrücker der Sexualität, die frommen Pfaffen, die scheinheiligen Politiker und die feigen Medien, die sich dem Thema Sex entweder nur platt abwertend näherten, oder es gleich ganz verteufelten.
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Ich war nie ein Fan von Jörg Kachelmann. Seine joviale, humorvoll-biedere Tour im TV nervte mich, und wenn er auf der Mattscheibe auftauchte, zappte ich meist weg. Nun ist es aber langsam Zeit, Partei für ihn zu ergreifen, denn was da in Mannheim stattfindet, ist längst kein fairer Prozess mehr. Vorläufiger Endpunkt in einer ganzen Kette von Unverständlichkeiten: Gestern lehnte das Gericht den von Kachelmanns Verteidigern bestellten Gutachter Bernd Brinkmann wegen Befangenheit ab. Obwohl, oder gerade weil der Mann erstaunliche Erkenntnisse in den Prozess einbrachte:
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