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Archiv für die Kategorie ‘Wissen’

Wer hätte es geahnt? Männer stehen auf scharfe rote Fetzen!

von Gastautorin Annika
Ich liebe die Wissenschaften, und insbesondere die Psychologie und Pärchenforschung, weil sie es immer wieder schafft, Banalitäten zu ‘beweisen’, die die geliebten Boulevard-Blätter uns dann als sensationelle Erkenntnisse verkaufen. Neueste Sensation: Männer stehen auf die Farbe rot!
Forscherin Niesta Kayser von der Uni Rochester in New York führte zusammen mit ihren Kollegen bereits letztes Jahr die Studie durch. Dabei brachte sie Männer beim ‘Erstkonstakt’ mit rot gekleideten und dunkel gekleideten Frauen zusammen, und verglich die Reaktionen.
Ergebnis: Was Stiere wild macht, bringt auch Männer auf Touren, jubelt die Bild-Zeitung.
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Das beste Liebesschloss ist gegen einen Bolzenschneider nicht gefeit

von Gastautorin Annika
Vor einigen Jahren fielen sie mir zum ersten Mal auf: Einsame Vorhängeschlösser, die verloren an den schmiedeeisernen Gittern über Isarbrücken hingen. Inzwischen sind es mehr geworden, hängen zum Teil dicht an dicht. Es sind Liebesschlösser. Woher kommt der Brauch?
Populär gemacht wurde das schöne Ritual durch den italienischen Kult-Roman Ho voglia di te („Ich steh auf Dich“) von Federico Moccia, und erst recht durch die spätere Verfilmung im Jahr 2007. In der ‘Schlüsselszene’ – im wahrsten Sinn des Wortes – verschließen zwei heiß Verliebte ihr ‘Luccetti dell’Amore’ (Liebesschloss) an der zentralen Brückenlaterne der Ponte Milvio, einer Brücke in Rom, schwören sich ewige Liebe und Treue und werfen den Schlüssel in den Tiber.
Erfunden haben die Sache, so meint Wikipedia, aber keine Verliebten, sondern Absolventen der Sanitätsakademie San Giorgio in Florenz.
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Er sagte: „Sex ist eine Naturkraft“ | Bye Bye Oswalt Kolle!

Wenn man heute junge Leute fragt, wer Oswalt Kolle war, können die meisten mit diesem Namen nichts anfangen. Aufgeklärt wird heute durch die neueste iPod-App, durch Internet-Seiten, sexistische Rapper-Texte und den Schulhof … Diejenigen, die sich noch an Kolle erinnern, assoziieren mit ihm etwas altbackene, manchmal moralinsaure schwarz-weiß Aufklärungsfilme, in denen ein seriöser Sprecher aus dem Off den Sex und die Liebe erklärt. Heute mag das so scheinen, für diejenigen, die sich noch nie richtig mit dem Thema beschäftigt haben. In Wirklichkeit war es ganz anders.

Oswalt Kolle war ein radikaler Aufklärer, ein Freigeist und Freidenker, wie es nur ganz wenige gab. und ein großer Mann bis zu seinem Lebensende. Die Spießer, die Muffigen, die Moralinsauren, das waren die anderen: die Unterdrücker der Sexualität, die frommen Pfaffen, die scheinheiligen Politiker und die feigen Medien, die sich dem Thema Sex entweder nur platt abwertend näherten, oder es gleich ganz verteufelten.
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Mein Beitrag zur Gen-Theorie: das Tanz-Gen

Von Gastautorin Annika
Ist es Ihnen auch schon mal passiert, dass Sie in einem Club oder einer Disco einen netten Typen kennenlernten, der einen Flirt Wert war, so dass Sie sich näher beschnupperten und ihn schließlich auf die Tanzfläche zerrten? Dort aber verwandelte er sich in eine Mischung aus Godzilla und Watschel-Ente – so tanzunfähig und bewegungsgelähmt, dass Sie am liebsten sofort Reißaus genommen hätten! Ja, leider fehlt den besten Typen meist – mein Beitrag zur Gen-Theorie – das Tanz-Gen.
Warum finden wir mache Tänzer sexy und andere nur lächerlich? Forscher (na klar!) haben es wieder einmal herausgefunden: Wichtig für einen gelungenen Balztanz sind vor allem ein beweglicher Oberkörper, die linke Schulter, das rechte Knie und lockere Handgelenke. Tatsächlich: linke Schulter, rechtes Knie – da fällt mir spontan Elvis ein …
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Achtung, ich spreche jetzt ein fürchterliches Wort aus: Gen

Die ganze Aufregung um Thilo Sarrazins Buch habe ich aus der Distanz verfolgt (wegen Urlaubs), aber so einige Diskussionsfetzen sind doch zu mir durchgedrungen. Zum Beispiel habe ich das Gefühl, dass man das Wort ‘Gen’ in Deutschland nur mit äusserster Vorsicht gebrauchen darf, insbesondere im Zusammenhang mit Eigenschaften bestimmter Volksstämme oder Gruppen. Mir kommt das vor, als würde man mit der Leugnung von Genen hinter das wissenschaftliche Zeitalter zurückfallen. Jedoch: Natürlich haben bestimmte Teilpopulationen der Menschheit ‘gemeinsame Gene’. Und jeder, der Sarrazin aus dieser Aussage einen Strick drehen will, outet sich als Empörungskasperl. Z.B. dass die Schwarzen schwarz sind und die Chinesen mandelförmige Augen haben, liegt nicht an Erziehung, Umwelteinflüssen, Schönheitsoperationen oder Sonneneinstrahlung, sondern wird durch Gene vererbt. Das betrifft sowohl körperliche als auch psychische Eigenschaften der Menschen. Wir sind nicht ‘alle gleich’ – um das festzustellen, brauchen wir nur in den Spiegel zu schauen.
Auch Männer und Frauen sind übrigens nicht ‘gleich’. Obwohl es eine Platitüde ist und für jeden erkennbar… mehr…

Der Boom der ‘PickUp’-Literatur

Ich habe ein gesundes Misstrauen gegen jede Art von Sekte und Geheimzirkel. Zu erkennen sind so obskure Gruppierungen meist an einer selbsterfundenen Geheimsprache, das findet man bei Scientology genauso wie bei eingefleischten Karnevalisten 😉 . Immer sektenartiger erscheint mir wegen ihres Geheim-Kauderwelschs inzwischen auch die sogenannte ‘Seduction Community’, also die große Aufbruchsbewegung aus den USA, die den Männern wieder das Flirten und Verführen beibringt.

Nun habe ich selber ein Buch geschrieben, ‘Sex nach sechs Stunden‘, das zur PickUp-Literatur gehört, also zu jener Art von Ratgeberbüchern, die auf den Methoden und Erfahrungen der Seduction Community beruhen. Ich müsste also mit dem Fachchinesisch halbwegs vertraut sein.
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Wie und wo lerne ich in der Freizeit am besten Frauen kennen?

Ein Anrufer fragte mich heute: „Mal abgesehen vom Online-Dating und Bekanntschaften, die sich aus dem Beruf ergeben: Bei welchen Freizeitaktivitäten lernt ein Mann am besten Frauen kennen?“ Ich muss zugeben, dass ich mir über diese Frage bisher nicht sehr intensiv Gedanken gemacht habe. Was vielleicht daran liegt, dass ich mich vor Frauenbekanntschaften sowieso kaum retten kann 😉 . Spaß beiseite: ich versuchte dann doch eine vernünftige Antwort und blätterte dazu in einem meiner eigenen Bücher. Und siehe da, ich hatte es ja selbst schon so ähnlich aufgeschrieben: Es scheint tatsächlich gewisse Muster zu geben. Oder nennen wir es verschiedene Strategien:

• Zum einen wären da die adrenalingetränkten Unternehmungen, die ein gewisses Grundkribbeln erzeugen und die beste Gelegenheit dazu bieten, dass zwei Menschen sich näherkommen. mehr…

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