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Archiv für die Kategorie ‘Vermischtes’

Ein verschneites Weihnachtsmärchen …

Wie Tausende andere auch war mein Freund Sebastian vor einigen Tagen am Frankfurter Flughafen eingeschneit. Es schien kein gutes Weihnachten für ihn zu werden: Vor fünf Monaten hatte er sich von seiner langjährigen Partnerin getrennt – oder sie sich von ihm –, im Job in seiner Architektur-Firma lief es auch nicht optimal, sein Chef kürzte an allen Ecken und Enden. Und dann noch dieses Chaos am Flughafen: Der Flug nach Stockholm komplett annulliert, wollte er doch noch hinkommen, musste er standby am Flughafen warten, ob sich eine neue Möglichkeit ergab.
Eine neue Möglichkeit ergab sich, aber ganz anders als er dachte: mehr…

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Wenn einem beim Date schwarz vor Augen wird

von Gastautorin Annika
„Im Dunkeln ist gut munkeln“ dachte sich RTL und steckte für die neue Show „Dating im Dunkeln“ jeweils drei Männlein und Weiblein big-Brother-mäßig in einer ‘Villa’ zusammen, wobei sich Frauen und Männer aber nur in einer Dunkelkammer („Black-Box“) treffen durften. Ziel: sich beschnuppern und gegenseitige Sympathien herausfinden. Am Ende sollten sie sich für einen der drei Gegenparts entscheiden und, Tataaa, ins Scheinwerferlicht treten. Wie´s scheint, ist die Sendung bereits wieder abgesetzt, denn letzten Sonntag lief am Sendeplatz um 19.05 Uhr „Helfer mit Herz“ mit Vera Int-Veen.
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Würde Marilyn eher ein Buch oder einen Feuerwehrmann mit ins Bett nehmen?

von Gastautorin Annika
Manchmal ist es wirklich schöner, ein Buch mit ins Bett zu nehmen, als einen Mann, oder? Es kratzt nicht mit den Zehennägeln an meinen Waden, es patscht nicht mit eiskalter Hand auf meinen Bauch – aber vor allem, und das Beste: es schnarcht nicht. Ich ahnte schon, dass ich mit meiner Ansicht nicht alleine bin, aber kürzlich habe ich entdeckt, dass die Frau aller Frauen, Traumweib und Sextraum aller Männer, Marylin Monroe, oft in ihrem kurzen Leben genauso dachte.
Als Männerfresserin und Sexsymbol ist sie bekannt, deren Leben angefüllt war mit Affären, mit Fotografen, Schriftstellern, Sportlern, bis hin zum Präsidentenbruder und zum Präsidenten selbst. Als erste echte Technikolor-Ikone des Hollywoodzeitalters, die immer ein Stückchen mehr aus sich herausholte, als der eigentlich schwache Körper leisten konnte.
Das klischeehafte öffentliche Bild wurde erst kürzlich ein wenig korrigiert,
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Wer hätte es geahnt? Männer stehen auf scharfe rote Fetzen!

von Gastautorin Annika
Ich liebe die Wissenschaften, und insbesondere die Psychologie und Pärchenforschung, weil sie es immer wieder schafft, Banalitäten zu ‘beweisen’, die die geliebten Boulevard-Blätter uns dann als sensationelle Erkenntnisse verkaufen. Neueste Sensation: Männer stehen auf die Farbe rot!
Forscherin Niesta Kayser von der Uni Rochester in New York führte zusammen mit ihren Kollegen bereits letztes Jahr die Studie durch. Dabei brachte sie Männer beim ‘Erstkonstakt’ mit rot gekleideten und dunkel gekleideten Frauen zusammen, und verglich die Reaktionen.
Ergebnis: Was Stiere wild macht, bringt auch Männer auf Touren, jubelt die Bild-Zeitung.
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Das beste Liebesschloss ist gegen einen Bolzenschneider nicht gefeit

von Gastautorin Annika
Vor einigen Jahren fielen sie mir zum ersten Mal auf: Einsame Vorhängeschlösser, die verloren an den schmiedeeisernen Gittern über Isarbrücken hingen. Inzwischen sind es mehr geworden, hängen zum Teil dicht an dicht. Es sind Liebesschlösser. Woher kommt der Brauch?
Populär gemacht wurde das schöne Ritual durch den italienischen Kult-Roman Ho voglia di te („Ich steh auf Dich“) von Federico Moccia, und erst recht durch die spätere Verfilmung im Jahr 2007. In der ‘Schlüsselszene’ – im wahrsten Sinn des Wortes – verschließen zwei heiß Verliebte ihr ‘Luccetti dell’Amore’ (Liebesschloss) an der zentralen Brückenlaterne der Ponte Milvio, einer Brücke in Rom, schwören sich ewige Liebe und Treue und werfen den Schlüssel in den Tiber.
Erfunden haben die Sache, so meint Wikipedia, aber keine Verliebten, sondern Absolventen der Sanitätsakademie San Giorgio in Florenz.
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Zwei Herzdamen in einem Kalender? Das ist nicht gerade viel, Herr Pocher

von Gastautorin Annika
Dass das Jahresende naht, merkt man nicht nur daran, dass in den Supermärkten verstärkt Schokoladen-Nikoläuse herumlungern und auf Käufer warten, sondern auch an der Kalender-Flut, die allüberall über uns hereinbricht: In der Bankfiliale, beim Autohändler, manchmal sogar beim Bäcker – fast jeder hat ein kleines Kalenderchen für die Kunden vorbereitet. Dabei reicht die Anmutung von funktional-nüchtern bis frivol. Einen dieser Kalender hat jetzt auch wieder der Schokoladen- und Lebkuchenhersteller Lambertz auf den Markt gebracht, und ganz besonders freuen dürfte sich darüber Oliver Pocher.
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Achtung, ich spreche jetzt ein fürchterliches Wort aus: Gen

Die ganze Aufregung um Thilo Sarrazins Buch habe ich aus der Distanz verfolgt (wegen Urlaubs), aber so einige Diskussionsfetzen sind doch zu mir durchgedrungen. Zum Beispiel habe ich das Gefühl, dass man das Wort ‘Gen’ in Deutschland nur mit äusserster Vorsicht gebrauchen darf, insbesondere im Zusammenhang mit Eigenschaften bestimmter Volksstämme oder Gruppen. Mir kommt das vor, als würde man mit der Leugnung von Genen hinter das wissenschaftliche Zeitalter zurückfallen. Jedoch: Natürlich haben bestimmte Teilpopulationen der Menschheit ‘gemeinsame Gene’. Und jeder, der Sarrazin aus dieser Aussage einen Strick drehen will, outet sich als Empörungskasperl. Z.B. dass die Schwarzen schwarz sind und die Chinesen mandelförmige Augen haben, liegt nicht an Erziehung, Umwelteinflüssen, Schönheitsoperationen oder Sonneneinstrahlung, sondern wird durch Gene vererbt. Das betrifft sowohl körperliche als auch psychische Eigenschaften der Menschen. Wir sind nicht ‘alle gleich’ – um das festzustellen, brauchen wir nur in den Spiegel zu schauen.
Auch Männer und Frauen sind übrigens nicht ‘gleich’. Obwohl es eine Platitüde ist und für jeden erkennbar… mehr…

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